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Architektur für Simulationen vorbereiten

Damit eine Simulation reibungslos und realitätsnah funktioniert, sollte die hochgeladene Architektur gezielt vorbereitet werden.

Die folgenden Punkte helfen dabei, Performance und Simulationsqualität zu maximieren.


Pflichtanforderungen


Türen geöffnet modellieren


Alle Türen sollten in der geöffneten Stellung modelliert sein.

Da Türen in der Simulation nicht interaktiv bewegt werden können, definiert ihre Position beim Export den Zustand in der VR-Ansicht.

Geschlossene Türen versperren Durchgänge und machen die Navigation schwierig.


Datei auf den relevanten Bereich reduzieren


Laden Sie nur den Gebäudebereich hoch, der tatsächlich simuliert werden soll – z.B. eine einzelne Etage oder einen Funktionsbereich.

Unnötige Geometrie erhöht die Dateigrösse, verlangsamt den Import und beeinträchtigt die Performance in der VR-Anwendung.

Darüber hinaus wird so die Architektur auf den relevanten Bereich eingeschränkt wodurch der Fokus der Teilnehmenden auf die Simulation beschränkt wird - für eine effizientere Nutzersimulation.


Tipp: Tipps zum Reduzieren der Dateigrösse finden Sie im Supportartikel

Meine Datei ist zu gross.


Dynamische Objekte weglassen


Alle Elemente, die während der Simulation interaktiv gesetzt oder verschoben werden sollen (z.B. medizinische Geräte, Möbel, Ausstattung), dürfen nicht in der Architekturdatei enthalten sein.

Sie werden separat über die HEGIAS-Bibliothek in die Szene eingefügt.


Inneneinrichtung niedrig auflösen


Fest eingebaute Einrichtung (Einbauschränke, Nasszellen, Küchenzeilen) darf in der Datei verbleiben, sollte jedoch mit einer möglichst geringen Polygonzahl modelliert sein.

Für die Simulation zählen realitätstreue Masse und das Raumgefühl – nicht die visuelle Detailtreue einzelner Objekte.

Hochaufgelöste Einbauteile können die Performance erheblich beeinträchtigen.


Empfehlungen


Decke als separate Gruppe oder Datei


Wenn möglich, sollte die Decke als separate Datei exportiert und als separate Datei bei HEGIAS hochgeladen werden.

Dadurch kann sie in der Simulation ein- und ausgeblendet werden, um die Übersicht aus der Vogelperspektive zu erleichtern und gleichzeitig für die Teilnehmer an der Simulation das Raumgefühl nicht zu verändern.


Raumbeschriftungen


Falls in Ihrem CAD-Workflow umsetzbar, empfiehlt es sich, Räume mit ihren funktionalen Bezeichnungen zu beschriften (z.B. «OP 1», «Intensivstation», «Lager»).

Diese Beschriftungen unterstützen die Orientierung aller Simulationsteilnehmer und erleichtern die Kommunikation während der Übung.

Aktualisiert am: 02/06/2026

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